wöchentlich von Aequitas et Veritas
Was ist deine größte Herausforderung in den nächsten sechs Monaten
Ganz klar: Ich selbst. Oder genauer gesagt: meine Gesundheit, die ich in den letzten Jahren ungefähr so gut gepflegt habe wie eine Zimmerpflanze, die man nicht mag. Der Stress hat sich in meinem Leben so breitgemacht, als hätte er eine Dauerkarte gelöst. Damit ist jetzt Schluss.
Mein Masterplan für die große Rückeroberung meiner Lebensqualität in 2026:
Das „Bürogehirn wird künftig an der Tür abgegeben. Wenn nötig, stelle ich einen imaginären Pförtner auf, der es nicht mehr reinlässt.
Statt doomscrolling und „nur noch kurz Mails checken gibts Geschichten, Wissen, Abenteuer... und zwar ohne Bildschirmflimmern.
Nähen beruhigt, Garten buddeln erdet – im wahrsten Sinne.
Nicht olympisch, nicht fanatisch – aber so, dass mein Körper merkt: „Ah, sie lebt noch!
Nicht perfekt, aber mit mehr Achtsamkeit und weniger „Ach egal.
Ja, richtig gelesen. Ich habe festgestellt, dass ich samstags oder nach Partys immer müde, rott und irgendwie… verknittert war. Offenbar vertrage ich das Zeug nicht mehr.
Das wird vermutlich die größte Herausforderung, denn Traditionen gibt man ja nicht gern auf. Aber ich werde es schaffen. Ich ersetze das Glas Rotwein durch Tee, den Prosecco auf Partys durch Limo und am Strand ist Mineralwasser und eine dramatische Selbstansprache im Spiegel eh die bessere Alternative. Die Pfündchen auf den Hüften werden auch nicht weniger. Wir werden sehen.
Die nächsten sechs 12 Monate stehen unter dem Motto: Ich werde wieder meine eigene Priorität. Mit Konsequenz und einer ordentlichen Portion norddeutscher Sturheit, denn davon habe ich genug auf Lager.
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